Queer UP – EnstehungDie lesbischwule VorgeschichteIm Jahr 2000 fand sich an der Universität Potsdam die Unigruppe uniqueer zusammen, die dann auch als LesBiSchwules Referat im AStA der Potsdamer Universität vertreten war. Nach einer kurzen Zeit verloren sich aber alle Spuren dieser sonst sehr aktiven Gruppe, die unter anderem eine Ringvorlesung und Filmabende mit dem Unikino Filmriss auf die Beine stellte, der Nachwuchs blieb aus. So kam es denn auch, dass es für mehrere Jahre in Potsdam, wie im ganzen Land Brandenburg kein Lesbenreferat und auch kein Schwulenreferat gab. queerUP – Die HochschulgruppeDie Hochschulgruppe queerUP ist aus dem Club Uni_Potsdam auf dem Chatforum http://www.gayromeo.de hervorgegangen. Dieser alte Club existiert nicht mehr (im inzwischen neu gegründeten finden sich zwar viele von uns wieder, er wird jedoch nicht von uns verwaltet). Der Chat bot eine Möglichkeit, die schwulen Studenten in Potsdam aus der Deckung zu holen und auch in der Realität zusammen zu führen. Aus den Club-Mitgliedern entschied sich dann im Frühjahr 2005 ein Kreis von ca. 15 Leuten, eine offizielle Hochschulgruppe zu gründen. Von der Universität wurden wir am 04.08.2005 als eingetragene Vereinigungen gemäß § 2 der Ordnung für Vereinigungen an der Universität Potsdam (Registrierordnung) vom 12.07.1993 registriert, wir sind also weder Lesben- noch Schwulenreferat am AStA der Universität. Wie man an der Satzung sehen kann, sind die Ziele weit gesteckt, vielleicht auch etwas hoch gegriffen. Ganz bewußt sehen wir aber auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, Ausflüge, Kneipenabende etc. als Teil unserer Aufgabe: Unterschiedliche Menschen im Zeichen der Toleranz zusammenzubringen. queerUP hat sich aus einer schwulen Internet-Community gefunden und gegründet, folglich waren wir zum Zeitpunkt der Gründung fast eine reine Schwulengruppe. Wir wollten es uns nicht anmaßen, auch für Menschen zu sprechen, die damals gar nicht bei uns vertreten waren und sich deshalb gegen unsere Aussagen nicht hätten wehren können. Daher auch der damalige Zusatz "Schwule Hochschulgruppe an der Uni Potsdam". UmbenennungAufgrund der zahlreichen Irritationen über unserern Namen beschlossen wir am 14.09.2005 unserer Offenheit auch über den Namen Ausdruck zu verleihen und nannten uns ab diesem Zeitpunkt QueerUP – LesBiSchwule Hochschulgruppe an der Uni Potsdam. Teil 2: Am 05.02.2010 wurde beschlossen, durch unsere Namensgebung, alle LSBT-Lebensweisen eindeutig inklusiv zu behandeln und nennen uns ab sofort queerUP – TransLesBiSchwule Hochschulgruppe an der Uni Potsdam. Unabhängig von unserem Namen: Damit wir demnächst auch Deine Interessen vertreten können, bist Du herzlich bei uns willkommen, wenn Du lesbisch, bisexuell, transsexuell, transgender,... kurz: wenn du queer lebst und liebst. Du bist im queerUP-eMail-verteiler, im Forum und bei unseren Treffen gern gesehen! Also: Komm vorbei und wenn Du Lust hast: Bring dich ein! Über unsere StrukturWir sind eine eingetragenen Vereinigung an Universität Potsdam. Daraus leiteten sich bestimmte Anforderungen an uns ab. So brauchten wir eine Satzung, die innerhalb unserer Gruppe zwei Organe ausweist: Vorstand und Mitgliederversammlung. Die so genannte Mitgliederversammlung ist die eigentliche Gruppe und sie ist unser höchstes Entscheidungsgremium. Was ist aber besonderes an unserer "Mitgliederversammlung"? Laut Satzung ist das jede Zusammenkunft von Mitgliedern, die über das Forum bzw. den E-Mail-Verteiler fünf Werktage vorher angekündigt wurde. Im Klartext: Jeder unserer Mitglieder kann ein Treffen ansetzen, und wenn dann mindestens sieben Leute (darunter mindestens die Hälfte von der Uni sowie ein Protokoll führendes Vorstandsmitglied) da sind, dann können diese Leute auch "formal abgesichert" inhaltlich arbeiten und bindende Beschlüsse fassen. Und wenn sich fünf der sieben Leute einig sind, dann könnten sie auch die Satzung ändern. Was ist nun mit unserem Vorstand? Der besteht derzeit aus drei gleichberechtigten Leuten, die für ein Semester mit einfacher Mehrheit gewählt wurden. Aktuell sind Alex, Michael und Sophie gewählt. Was soll dieser Vorstand machen? Er soll vor allem die Mitgliederliste führen, das Funktionieren des Forums und des Verteilers gewährleisten und Sitzungsprotokolle erstellen. Zusätzlich obliegt ihm der Kontakt mit der Universität und die Vertretung nach außen. Also keine wirklich herausgehobene Stellung, denn es gilt, dass der Vorstand keine eigene Entscheidungskompetenz ohne entsprechende Ermächtigung durch eine Mitgliederversammlung besitzt. Trotzdem kann man diesem Vorstand auch eine Nachricht (mit einer eMail | mit dem Kontaktformular) senden. Fazit: Aus diesen Auführungen sollte ersichtlich sein, dass wir ziemlich basisdemokratisch organisiert sind. Damit das funktioniert und wir auch etwas zustande bringen, ist es nicht nur erwünscht, dass sich unsere Mitglieder mit einbringen, sondern sogar zwingend erforderlich! Natürlich kann man auch einfach nur so zu unseren Treffen kommen und nette Leute kennen lernen. Dennoch sind neue Ideen und neue tatkräftige Hände mit kreativen Köpfen immer gern gesehen. letzte Aktualisierung: 07.02.2010 © queerUP.de – Schwul, bisexuell, lesbisch, transsexuell und stinkschwach an der Uni Potsdam |